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1395226
μεταφραση στα γερμανικά κειμένου Σακκά, Μητρούσια, Καραγιαννίδη/deutsche Übersetzung
by @ 11:33am, Friday April 27 2012
topics: Political prisoners

μετάφραση στα γερμανικά του κειμένου των 3 συντρόφων απεργών πείνας

 

HUNGERSTREIK SEID 06-04

 

TEXT VON KOSTAS SAKKAS, ALEXANDROS MITROUSIAS, GIORGOS KARAGIANNIDIS.

 

Am 23-9-2009, nach Unternehmen der Antiterroreinheit in den Regionen Xalandri und Galatsi, wurden 5 Personen festgenommen. Am nächsten Tag wurden 6 Haftbefehle ausgestellt, unter ihnen auch der Haftbefehl für Giorgos Karagiannidis.

 

Zu Beginn des Jahres 2010, auf Basis eines Fingerabdruckes, welcher in dem Haus in Xalandri gefunden würde, wird noch ein Haftbefehl gegen Alexandros Mitrousias erstellt. Die wiederoben genannte Haftbefehle betrafen die Einordnung und Zugehörigkeit in die Revolutionäre Organisation Konspiration der Zellen des Feuers (R.O. K.Z.F.)

 

Am 2-11-2010, nachdem explosive Pakete an Botschaften, Staatsoberhäupte und internationale Organisationen von der R.O. K.Z.F. gesendet würden, und 2 ihrer Mitglieder festgenommen würden, werden Fotos der gesuchten Mitglieder der Organisation publiziert, unter ihnen auch die Fotos von Mitrousias und Karagiannidis.   

 

Einen Monat später, am 4-12-2010 mittags, werden 2 von uns, Kostas Sakkas und Alexandros Mitrousias festgenommen, während wir Waffen in der Region von Nea Smirni transportieren. Nach einer Stunde wird Giorgos Karagiannidis in Piräus festgenommen.

 

Am Nachmittag des gleichen Tages werden in getrennten Unternehmen die Anarchisten Cristos Politis in Exarcheia, Dimitris Mihail in Sitia und Stella Antoniou in Kallithea festgenommen.

 

Die folgende 10 Tage sind die Nachrichtensendungen voll mit Meldungen über das Zerschlagen eines großen „Terrornetzes“. Alle wir die festgenommen würden, werden als Mitglieder aller bis dahin bekannten Revolutionären Gruppen bezeichnet, die große Menge der gefundenen Waffen wird hervorgehoben und unterschiedliche bullenjournalistische Scenarios was das Ziel betraf das wir angreifen wollten werden veröffentlicht, in Anbetracht auch des speziellen Datums 6-12 welches nicht weit entfernt war.

 

Trotz allem, und während die Nachforschungen nicht weiterkamen, werden gegen uns, so wie auch gegen die anderen 3 Verhafteten, Anklagen erhoben, die die Mitgliedschaft an einer unbekannten „terroristischer“ Organisation betreffen, mit unbekannten Aktionen.

 

Nach drei Monaten, und nachdem die spezielle Richter welche sich dem Fall angenommen hatten, das lächerliche der spezifischen Anklagen erkannten, würden diese geändert in Einordnung und Zugehörigkeit bei der K.Z.F., auf der Basis der ausstehenden Haftbefehlen von zwei von uns (Alexandros Mitrousias – Giorgos Karagiannidis), die die gleiche Anklagen betrafen, so wie auch Bekanntschaften und freundschaftliche Beziehungen.

 

Auch, würde am 17-2-2011 gegen uns, Mitrousias und Karagiannidis Anklage erhoben was das versenden der explosiven Paketen betriff, und so werden wir zum zweiten mal in neue Untersuchungshaft genommen. Diese neue Anklagen sind auf falsche Identifikationen und Aussagen basiert.

 

Während dessen hat der sogenannte „Xalandri Prozess“ schon angefangen, im Beisein von neun der Angeklagten und vier flüchtigen. Nach 6 Monaten werden die drei freigesprochen, während die sechs anderen Straffen von 11-25 Jahre bekommen.

 

Von Anfang an haben wir klargestellt das wir nichts mit der R.O. K.Z.F. zu tun haben, so wie dies auch die Organisation erklärt, ein paar Tage nach unserer Festnahme. Wir haben auch klargestellt das wir Christos Politis nicht einmal kannten vor unserer Festnahme, während wir mit Dimitris Mihail und Stella Antoniou nur persönliche-freundschaftliche Beziehungen hatten. Nach beinahe 6 Monaten in U-Haft werden Christos Politis und Dimitris Mihail den Anklagen freigesprochen und von dem Gefängnis entlassen. Im Gegensatz dazu befindet sich Stella Antoniou seid 16 Monaten in U-Haft, obwohl ihr Gesundheitszustand sich zunehmend verschlechtert.

 

Mitte März 2012, gehen die Spezialrichter einen Schritt weiter und benützen absichtlich unklare Bestimmungen des verbesserten Terrorgesetzes, um 16 Personen mit neuen Anklagen zu beladen, unter denen auch wir und Stella Antoniou sind, und welche die ungefähr 250 weiterzurückliegende Angriffe der K.Z.F. betreffen. Dieses Mal haben sie sich nicht einmal die Mühe gegeben Daten zu erfinden, so wie sie es bei den explosiven Paketen taten. In der ganzen, ungefähr 7000 Seiten langen Anklage gibt es NICHTS das uns mit diesen Aktionen verbindet.

 

Trotzdem werden wir drei aufs neue vorbestrafft, während Stella Antoniou Bewährungsbedingungen bekommt.

 

 Als Antwort auf diesen Versuch unser gerichtlichen Ausrottung, haben wir am 06-04 Hungerstreik begonnen, mit dem wir die Aufhebung der letzten Vorbestrafungen beanspruchen, so wie auch die sofortliche Befreiung der Genossin Stella Antoniou, aus gesundheitlichen Gründen.

 

Wir werden nun ein paar Gedanken, was die Anklagen die gegen uns erhoben würden, betreffen darlegen. Zu Beginn, wir haben den Besitz der Waffen auf uns genommen, der gefälschten Papiere und einer Mengen von Explosivstoff. Also, reden wir nicht von einem Komplott.

 

Von da an haben wir nichts zu tun mit jedem anderen Fall in den sie uns eingliedern wollen. Die Spezialrichter Mokkas und Mpaltas nehmen eine Tatsache, den Besitz der weiter oben genannten Sachen, und versuchen uns in eine Schuldesaura einzuweben, da sie uns für beinahe alle Aktionen der R.O. K.Z.F. vor Gericht führen.

 

Diese Richter wollen mit jeder neuen Anklage ihre Denkweise durchführen, da wir durch ihre Hände vor Gericht erscheinen werden, vorbelastet mit 2 oder 4 Vorbestrafungen und während der Eindruck entsteht das wir bei allen Aktionen teilgenommen haben. Sie tun uns im vorhinein beladen, so das sie uns als die Täter unterschiedlicher Aktionen der K.Z.F. darstellen können, obwohl sie keinen Daten gegen uns haben, mit Ausnahme der Sachen die sie in unserem Besitz fanden.

 

Das heißt, das wir rein gesetzlich „schuldig“ sind was ein paar der Anklagen betrifft, ohne das wir jedoch irgendetwas mit den Aktionen der Organisation zu tun haben.

 

Für uns sind ihre Gesetze, die Strafe und  Kontrolle der staatlichen Macht auf unsere Leben. Ein totes Gefolge von Werten und Auferlegungen welche des gesellschaftliche Geschehen kontrollieren, in einer andauernden Beziehung von Unterlegenheit und Unfreiheit. Und da die Freiheit immer eine gesellschaftliche aber auch sehr persönliche Bedeutung hat, befand sich unser persönlicher Kampf außerhalb der engen Grenzen des Gesetzes und des sozialen Vertrags.

 

IN BEZUG ZU DEN MITTELN DES KAMPFES

 

Das wir die Mitgliedschaft bei einer Organisation verweigern heißt nicht das wir die Wahl der anarchistischen direkten Aktion verweigern.  

 

Wir halten den Anarchistischen bewaffneten Kampf für noch ein revolutionäres Mittel gegen die staatliche und kapitalistische Dominanz. Ein Mittel das durch seine Direktheit und Schärfe, eine spezielle Schwere besitzt, was das Bewusstsein und die politische Wahl betrifft.

 

Das Trennen der Methoden und der Mittel des Kampfes ist ein vorteilhaftes Feld für den Staat, welcher die Kraft besitzt Gesetze und Regelungen zu erlassen, und entweder durch Gewalt oder durch Zustimmung seine Vorherrschaft durchsetzt, und alle Vorteile hat, indem er die Mittel des Kampfes in legale und illegale trennt, welche die annehmbar sind oder nicht.  

 

Indem wir diese Logik der Trennung akzeptieren, legen wir dem Feind die Bedingungen des Revolutionären Kampfes in die Hände, welcher diese regelt in Anbetracht auf die soziale Balance die er erschaffen möchte. Man kann sehen das zu Zeiten in denen die Regeln und die Balancebeziehungen des Systems nicht im Gleichgewicht sind, die Normen des akzeptierbaren auch neu angepasst werden, z.B. die bis vor kurzem Säulen der bourgeoise Demokratie, die „Freiheit“ der Meinung und der Gedanken zur Zeit strafbar und kriminalisiert werden, so das die Demokratie sich noch mehr vor der revolutionären Sprache in Schutz nehmen kann.

 

Unserer Meinung nach sind alle Mittel brauchbar, von Propagandamittel der Bewegung bis hin zu offensiven revolutionären Aktionen.  

 

Es bleibt eine Frage, vielleicht die interessanteste, wie man diese Mittel komponieren kann, so das sie am effektivsten sind, in Anbetracht auf das Ziel das wir setzen, das Ziel das wir erreichen wollen, den Grad des Bruches den wir schaffen wollen.

 

Die Vielgestaltigkeit, die Ergänzung und die Osmose zwischen den unterschiedlichen Arten der Aktion, sind diese Elemente welche die anarchistische Szene unberechenbar machen und deshalb auch gefährlich. Eine Bewegung die nur auf legale Aktionen begrenzt ist, wird geschwächt, zu dem Grade wo sie nicht einmal mehr das Elementare verteidigen kann. Auf der anderen Seite hält die Beförderung des Kampfes auf eine ausschließlich militante Ebene, zwischen den bewaffneten Gruppen und dem Staat, den Weg für den Vormarsch der Repression offen, falls diese die bewaffnete Gruppen auf militanter Ebene besiegt, da es dann keine Erwiderung auf die Regierungspropaganda gibt und die Gefahr besteht das die Angst gegenüber einem „allmächtigen“ Feind verinnerlicht wird.   

 

IN ANBETRACHT DER MOMENTANEN FINANZIELLEN UND SOZIALEN SITUATION

 

Der Ausbruch der finanziellen Krise, welche sich seid zwei Jahren auch auf Griechischem Territorium ausgebreitet hat, und obwohl die Technokraten und die Unterstützer des Neoliberalismus versuchen das Gegenteil zu beweisen, ist nichts anderes als das Bankrott des kapitalistischen Models und des Finanzsystems der Märkte.

 

Eine rein strukturelle Krise, eine Sackgasse des Systems. Der Kapitalismus, als ein System der finanziellen Organisation welches zu der Ansammlung des Reichtums in den Händen einer Oligarchie führt, und zu der absoluten Armut und Ausbeutung der Mehrheit, hat den Ausbruch der Krisen zur Folge, wegen dem unbegrenzten Gewinns Zwang, welcher unausweichbar zur Rezession führt. 

 

Die Börsenspiele und das fiktive Kapital, ein fiktiver Reichtum, der multipel dem wahrhaftigen ist, und welcher sich in den Börsen- und Bank- Waren versteckt.

 

Die Bauspardarlehen welche die Banken am anderen Ende des atlantischen Ozeans ohne Begrenzung herausgaben, konnten nicht von ihren Annehmern abbezahlt werden, so das ein Schaden „Domino“ in den europäischen Banken geschah.

 

Das Öffnen der Märkte und die Überproduktion technologischer und konsumierbarer Produkte, welche auf der einer Seite derer Ansammlung zur Folge hatte, und auf der anderen Seite, ein paar der Gründe der finanziellen Krise des Kapitals und des finanziellen Ausweges darstellen.

 

Es besteht keine Frage das die Krise durch die Diktatur der Bänke, die Börsenmärkte und die Ratingagenturen entsteht. Sie entsteht durch das Kapital selbst. Die Unterstützungsmechanismen (E.U., I.G.F., E.Z.B.) und die Programme welche sie den “kranken” Ökonomien, zusammen mit den Regierungen auferlegen, unter dem Vorwand ihrer Rettung, öffnen in Wahrheit den Weg für die kolonialistische Attacke der internationalen Investoren und des Kapitals, so das neue Chancen für noch größeren Gewinn und noch größere Kapitals Ansammlung entstehen, für die finanziell Starken.

 

Diese Mechanismen sind ein zeitgenössisches „Trojanisches Pferd“ welches darauf zielt, über die Programme für die finanzielle Erholung – außer das Abbezahlen der Zinswucherer der internationalen Börsenmakler über die finanzielle Politik welche sie auferlegen – die Arbeitserrungenschaften komplett zu zerstören, so das die Ausnützung der produktiven Teilen der Gesellschaft noch mehr Gewinn erbringt.

 

Sie versuchen eine neue, noch mehr unterworfene Arbeiterklasse zu produzieren, und dadurch entstehen neue Investitionsparadiese für die Bosse, so das sie nun ihr Kapital und ihre Unternehmen nicht mehr in den Balkan und nach Asien transportieren müssen, sondern solche Situationen in den Rändergebieten von Europa entstehen.

 

Sie versuchen das kapitalistische Maschinenwerk erneut anzuwerfen, welches durch seine Entwicklung die Zukunft der Bosse zuungunsten ganzer Gesellschaften sichern, die von Tag zu Tag noch tiefer in Armut und Elend versinken.

 

Die Zeit der Träumereien und Illusionen ist nun definitiv Vergangenheit.

 

Seid 2 Jahren befinden wir uns in einer Periode der zunehmenden sozialen Entlarvung.

 

Eine Entlarvung der Wahrheit und der rohen Realität. Die Darlehen aus der Zukunft sind nun zu Ende gegangen, und mit ihnen würden auch die Träume für sozialen Aufstieg zur Luft.

 

Heute ist das Verbrechen welches die Propaganda in den letzten Jahrzenten durchgeführt hat, besser sichtbar den je, und welches darauf zielte das klassensoziale Bewusstsein der „unten“ zu eliminieren.

 

Ein Verbrechen in dem die Rolle des Opfers und des Täters nicht klar zu unterscheiden sind.

 

Jeder ist das was er sich erträumte zu sein, und dieses Recht konnte ihm niemand nehmen.

 

Individualisierung, Introvertiertheit und Obsessionen.

 

Im Gegensatz zu den finanziell - und politisch – Mächtigen, welche sich absolut bewusst sind was der Ausbruch dieser Krise bedeutet und ihr bewusst und gesammelt entgegentreten, um ihre Vorteile zu schützen.

 

Ohne Frage, gab es keinen Zeitpunkt in der Vergangenheit in dem die Gesellschaften so abhängig waren, in Friedens – und Freiheit – Bedingungen.

 

Niemals gab es Gesellschaften mit so vielen konstitutionellen Rechten und Freiheiten, und parallel Opfer solcher Repression und Knebelung.

 

Zu keinem Zeitpunkt in der Vergangenheit waren die Gegensätze und der Anschein so intensiv.

 

Das Zuspitzen der Offensive welche die finanzielle und politische Mächte im Anlass der Krise des weltweiten kapitalistischen Systems erlassen, produzieren etwas mehr als die Notwendigkeit sich zu wehren. Sie produziert die Chance, und es ist eine Hoffnung das dieser Widerstand die Voraussetzungen hat, den Beginn einer Revolte zu deuten, welche uns zu der sozialen Befreiung von der Tyrannei des Staates und des Kapitals führen kann.

 

Parallel dazu ist das zusammenarbeiten der revolutionären radikalen Teilen mit den, bis heute, öfters neutralen und geteilten gesellschaftlichen Teilen wichtig, da sie in Wirklichkeit, was ihr Schicksal gegenüber den Starken und deren Plänen betrifft nicht weit voneinander entfernt sind.

 

Zusammenarbeit mit allen die revoltieren da ihre Löhne und Renten gekürzt werden, die Sozialhilfe, die neue Steuern, die Entlassungen und das Schließen von kleinen Unternehmen, in dem man diese Personen antreibt über ihre finanzielle und zunft Vorteile hinauszusehen, so das ihre Forderungen sich zu einer breiten radikalen Bewegung entwickelt, welche den Bruch von diesem System fördert, und sich nicht mit reformistischen überholten Kämpfen zufriedengibt, da die Geschichte gezeigt hat das der Staat die Möglichkeit besitzt diese zu assimilieren, so das sie absolut ungefährlich für ihn werden.

 

Zusammenarbeit mit den kämpferischen Studenten - und Schüler - Bewegungen, mit den illegalen Einwanderern, mit den Hooligans die mit der Polizei Straßenschlachten geben, mit den bewussten Übertretern des Gesetzes.  

 

Mit allen die durch ihren subjektiven Weg, sich dem bürgerlichen Staat und der Organisation welcher dieser auferlegt, entgegen stellen.

 

Wir müssen die Tiefe der Krise so wie auch das Zuspitzen der Gegensätze nützen damit diejenige Richtung eingeschlagen wird, welche aus den Gründen der Krise die Anlässe zur sozialen Revolution bildet.

 

Es liegt in unserer Hand das dieses Zeitalter den Beginn einer Befreiungsprozedur bildet.

 

Nicht um das „erkämpfte“ zu behalten und die alte Regeln der Ausnützung aufrechtzuhalten, sondern um die sich wiederholende Kreise des Lebens und der Geschichte zu öffnen. 

 

WAS DIE SOLIDARITÄT BETRIFFT

 

Die Solidarität, so wie wir sie von unserer Position verstehen, ist für uns als erstes eine dynamische, kämpferische Position der Beziehung zwischen Gruppen und Personen welche eine Gemeinschaft des Kampfes anerkennen, der gefangenen Anarchisten und der radikalen Bewegung, eine Gemeinschaft des Kampfes welche beide bereichert und beide betrifft.

 

Die Solidarität wird von den Personen die sie durchführen definiert. Wenn diese sich langweilen, typische Prozeduren wiederholen, bürokratisch durchführen, so sieht man dies in der Bewegung. Generell, sollte niemand solidarisch sein, und sollte auch niemand fühlen das er solidarisch sein muss, mit irgendeinem Gefangenen. Er ist solidarisch wenn er in dem Lebensweg des anderen naheliegenden Sinn erkennt, naheliegende Praxis, und nicht nur weil der andere noch ein Gefangener in den Händen des Staates ist. Denn dies führt zu einer hypotonischer, lauer, manchmal schwerer oder langweiliger Beschäftigung, welche nicht von dem persönlichen Interesse an Initiativen kommt, sondern von einer kollektiven ideologischen Position, welche wenn die solidarische Person sie nicht nachfühlen kann, einen negativen Effekt auf das Ergebnis hat.

 

Es würde schon öfters gesagt das die Solidarität eine lebendige Beziehung ist. Wir können dem nur zustimmen, in dem wir hinzufügen das die kämpferische direkte Aktionen notwendig sind in Einbezug mit den anderen Aktionen, für den Ausdruck der Solidarität mit den gefangenen Anarchisten.

 

Wir verstehen das jeder Ausdruck der Solidarität mit den gefangenen Anarchisten auch den Kampf gegen das System weiterbringen muss, einen Kampf des gewalttätigen Sturzes, und nicht nur in dem sie den Moment und die Situation der Inhaftierung hervorhebt, welche objektiv gesehen die Tätigkeit der Festgenommenen zu großen Teilen stoppt.

 

Wenn die Solidarität reformistische oder humanitäre Grundlagen besitzt, dann nimmt sie uns den Grund unserer Inhaftierung, in dem sie darauf zielt hervorzuheben wie schwer wir es im staatlichen Gefängnis haben, oder wie man die Anklagen gegen uns erstellt, während sie verschweigt warum wir uns im Gefängnis befinden. Wir befinden uns im Gefängnis weil wir aktive Personen der anarchistische Bewegung waren und in deren Konzipierungen teilnahmen, ob diese nun sichtbar waren oder nicht.

 

Auch kann die Solidarität in den anarchistischen Kreisen nicht die Sprache der Gesetze und der Herrschenden sprechen, und sie auch nicht verbreiten, sondern sollte sie diese untergraben, in dem sie hervorhebt das der Kampf für den Umsturz des Staates immer gesetzlos und gewalttätig sein wird, immer außerhalb der Grenzen des „Kampfes“ und der Demonstrationen der demokratischen – reformistischen Strömung.   

 

KOSTAS SAKKAS, ALEXANDROS MITROUSIAS, GIORGOS KARAGIANNIDIS

Gefängnis von Koridallos

 


 
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